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Neugraben Online – Wir sind Neugraben

11. November 2013

Stadtbild in Neugraben

Über Schmierereien und Kunst im öffentlichen Raum


Die kürzlich neu eingeweihte Spielstraße am Petershof ist jetzt schon wieder verschmutzt. Die Holzstatuen mit dem Brett in der Hand sind bereits mit Farbe besprüht. Dabei sind noch nicht einmal zwei Wochen vergangen.

Aber das ist nicht der einzige Ort, wo Möchtgern-Sprayer ihre Spuren hinterlassen. Ein interessantes Beispiel ist das Hochhaus über dem SEZ, bei dem zumindest kürzlich ganz oben ein Graffiti an der Außenwand zu sehen war. Wie auch immer dort jemand hingekommen ist, um zu schmieren. Häufig sieht man an der Brücke zum Bahnhof Tags und aufgemalte Sprüche. Diese werden aber regelmäßig mit frischer Farbe übermalt und erneuern sich immer wieder.

Andererseits hat der Stadtteilbeirat vor etwa einem Jahr einen Künstler beauftragt, die Post- und Ampelkästen im Neugrabener Zentrum zu bemalen. Zu sehen sind Stadtansichten der jeweiligen Orte aus vergangenen Jahrzehnten. Unserer Meinung nach eine interessante Idee, wenn auch die Umsetzung nicht immer perfekt ist.

Eine ganz andere Art von Dekoration haben kürzlich Grundschüler an der Brücke angebracht. Die etwas versteckte Wand an den südlichen Treppen ist mit Zeichnungen und Malereien beklebt. Was wahrscheinlich dem Kunstunterricht entstammt, ist jedenfalls eine schöne Auflockerung der grauen Betonwände.

In der Regel ist das Stadtbild dann doch eher von Schmiererei geprägt und manchmal artet es wohl auch aus. Dabei müsste das nicht so sein. In Stadtzentren großer Städte wie z.B. Paris oder Berlin hat sich hingegen regelrechte Straßenkunst entwickelt, die wirklich interessant anzuschauen ist und sonst langweilige Straßenzüge verschönern kann.

Man muss aber immer dazu sagen, dass unerlaubte Graffiti Sachbeschädigung und damit eine Straftat sind. Leute, die nur Tags malen wollen, sollten sich unserer Meinung nach auf Papier, Leinwänden oder der eigenen Hausfassade austoben. Wir als Redaktion wünschen uns mehr Kunst in der Öffentlichkeit. Vorstellbar wäre, dass sich Künstler mit ihren Ideen der Gemeinde präsentieren, um sie anschließend mit Erlaubnis der Beteiligten umzusetzen und so allen etwas Gutes zu tun.

Redaktion

Tags: Redaktion Stadtteil

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