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Neugraben Online – Wir sind Neugraben

12. Februar 2014

Stadtteilbeirat Neugraben trifft sich wieder

Etwa acht mal jährlich treffen sich Vertreter des Stadtteils, um über Projekte zu entscheiden und Vorhaben zu fördern. Ein kleiner Einblick in die erste Sitzung des Jahres.


Heute Abend hat sich zum ersten Mal dieses Jahr der Stadtteilbeirat Neugraben getroffen. Dieser geht in die zweite vierjährige Periode und wurde neu besetzt. Leider ist trotz ausdrücklicher Einladung kein Jugendlicher aus dem Ort dabei, obwohl es immer wieder Themen gibt, die auch junge Leute betreffen.

In einer allgemeinen Vorstellungsrunde haben sich zunächst die teils neu besetzten Anwohner, Vertreter von Gewerbe, Eigentümern, Politik und Vereinen zu sich und ihren Wünschen geäußert. Danach wurden aktuelle Vorhaben präsentiert. Die 24 Teilnehmer und ihre Vertreter können mit ihren Vorschlägen, Fragen, Empfehlungen und Abstimmungen Einfluss auf die verschiedensten Projekte nehmen, welche den Stadtteil betreffen. Endgültig entschieden wird dann normalerweise von der Bezirksversammlung in Harburg.

Wege am Petershof werden weiter erneuert

Beispielsweise soll der Weg durch die Petershofsiedlung weiter umgebaut werden. Wer in den letzten Jahren vom Gymnasium Süderelbe richtung Neugrabener Markt und zurück gegangen ist, wird gemerkt haben, dass unter Anderem aus einem matschigen Trampelpfad über eine Wiese eine Garagenanlage geworden ist und die alten, teils hindernisreichen Wege fast vollständig erneuert wurden.

In einem weiteren Schritt soll nun noch mehr umgestaltet werden. Zum Beispiel wird der momentan noch etwas enge und düstere Abschnitt direkt an der Bahnhofstraße aufgeweitet, auf der Fläche dahinter sollen ein kleiner Soccer-Platz und viele Sitz- und Spielgelegenheiten gebaut werden. Das dürfte den schon früher geäußerten Wünschen entsprechen. Die Vorschläge der Architekten wurden zuvor von Anwohnern und Interessierten besprochen (besonders sollen aber nicht beteiligt gewesen sein).

Im Beirat wurden die Ideen allgemein begrüßt, vor allem dass damit junge Leute berücksichtigt werden, und wirken unterhaltsam und vielversprechend. Das Ganze soll etwa 500.000 Euro kosten, von denen wahrscheinlich eine Hälfe der Eigentümer SAGA GWG tragen wird, der Rest ist Steuergeld. Unklar bleibt, ob und wie viel die Mieter mitbezahlen werden, denn das Ganze muss später ja noch gepflegt werden, denn es geht immer wieder was kaputt oder wird verschmutzt - und das übernimmt die SAGA.

Vor der Entscheidung, ob der Beirat dem Ganzen zustimmt oder nicht, wurde zunächst ausgiebig diskutiert, vor allem übers Geld. Wo genau das herkommt, was damit gemacht werden soll und darf, ist alles sehr kompliziert. Letztlich wurde - mit Enthaltungen - einheitlich dafür gestimmt. Gebaut werden aber soll schon im Sommer, wir dürfen gespannt bleiben.

Hochhaus am Süderelbering soll saniert werden

Das zweite große Projekt ist das von Weitem sichtbare Wohnhochhaus am Süderelbering 3. Das fristet zur Zeit zumindest nach außen hin eher ein trauriges Dasein. Es geht dabei vor allem um den Eingangsbereich, der demnächst verschönert sowie um einen Raum - eine Art Café - für Mieter und öffentliche Veranstaltungen erweitert werden soll. Dort können beispielsweise Feiern, Filmvorführungen oder sonstige Events stattfinden, aber auch Angebote von gemeinnützigen Einrichtungen.

Der Umbau wird wohl etwa eine Million Euro kosten. Die Eigentümerin OHG wird dabei wahrscheinlich 60% selbst bezahlen, der Rest wird ebenfalls aus den so genannten Städtebaufördermitteln, also Steuergeld, gefördert. Die Betriebskosten, also beispielsweise Reinigung und Reparaturen, sollen die Mieten ausdrücklich nicht beeinflussen.

Auch dies hat der Beirat begrüßt, womit auch hier eine Empfehlung an die Bezirksversammlung geht, das Projekt zu unterstützen.

Neugraben Online wird weiter gefördert

Der Stadtteilbeirat kann aber auch eigene Vorhaben ermöglichen, nämlich mit jährlich 20.000 Euro aus seinem Verfügungsfonds. Damit wurde an diesem Abend die Fortführung des Projekts Neugraben Online gefördert, ebenfalls einstimmig beschlossen. Mit 1.500 Euro können wir für das Jahr 2014 neue Angebote und Unternehmungen umsetzen, vor allem aber aktuelle Information aus dem Stadtteil von und für Jugendliche anbieten.

Zum Schluss wurde noch die Umgestaltung des Marktplatzes in Aussicht gestellt. Dazu wird es am Montag den 17.02.2014 um 19 Uhr im Sitzungssaal des ehemaligen Ortsamts eine Präsentation des Entwurfs geben. Interessant wäre auch hier, die Meinung junger Leute dazu zu hören, denn die werden noch in 20-30 Jahren über dieses Pflaster laufen.

Ideen und Projekte gern gesehen

In dieser Art wird es jetzt die nächsten vier Jahre weitergehen. Während die großen, teuren Vorhaben sich meistens hinziehen, sind kleine eigene Initiativen sehr gewünscht. Das kann alles sein, was dem Stadtteil und seiner Geinschaft nützt. Wer sich engagieren möchte und dafür Unterstützung sucht, ist hier richtig.

Valentin

Tags: Politik Stadtteil

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